Ganzheitliches Risikomanagement

VPMA Virtuelle Projektmanagement Akademie

Risikomatrix: Risikomanagement Komponente: ID: RM_02_290_100
Meilensteine der Nutzenrealisierung

Meilensteine der Realisierung der Verwertung

Typische Meilensteine der Realisierung der Verwertung sind z.B.:

  1. Die Anforderungen der Geldgeber und Sponsoren sind nachweislich erfüllt.
  2. Eventuelle Vorbehalte gegen die Gewährung von Zuschüssen und anderen Unterstützungen sind aufgehoben: Die Zuschüsse und Gewährungen von Unterstützungen sind endgültig.
  3. Der Nachweis der Verwertung ist plausibel dargelegt.
  4. Die eventuellen Erfolgsbeteiligungen an der Verwertung sind erfolgt.
  5. Die eventuellen Nachschüsse für die Kosten des Risikos und des Risikomanagements, Verluste oder Folgelasten sind geleistet.
  6. Die ursprünglichen Annahmen über den Erfolg des Risikomanagements sind evaluiert und durch die Erkenntnisse des Risikomanagements korrigiert.
  7. Die Nutznießungen aus den Ergebnissen des Risikomanagements sind in das Alltagsgeschäft übergegangen.
  8. Alle eventuellen Prozesse wegen z.B. Haftungen, Gewährleistungen, Mängeln, Regress sind abgewickelt.
  9. Der Rechtsfrieden ist gegeben.
  10. die Verwertung ist nicht mehr auf das Risikomanagement zurückzuführen: Alles ist integriert und durch die alltäglichen Prozesse überlagert.

Leitfragen:

  1. Welcher Streit um den Erfolg des Risikomanagements ist zu erwarten?
  2. Wer beansprucht "der Vater des Erfolgs des Risikomanagements" zu sein?
  3. Wer wird zum Sündenbock oder Schuldigen des ausgebliebenen oder geringeren Erfolges des Risikomanagements gemacht?
  4. Wer benötigt Nachweise des Nutzens des Risikomanagements und wozu?
  5. Wie können die Nachweise mit geringstmöglichem Aufwand erfolgen?
  6. Wie werden offensichtliche "Gesundrechnungen" oder "Schlechtrechnungen" erkannt?
  7. Wie wird erkannt und verhindert, dass die Nachweise des Nutzens des Risikomanagements nur zur Beschäftigung mit letztlich unsinnigen Zahlenkolonnen führt?
  8. Welche Aufarbeitungen sind erforderlich, um die Verantwortlichkeiten für den Nutzen des Risikomanagements feststellen zu können, z.B. Untersuchungsausschüsse, Revisionen.
  9. Wie wird erkannt, dass (unbeteiligte) Dritte den Nutzen des Risikomanagements für sich vereinnahmen und als eigenen Erfolg ausgeben?
  10. Wie wird offengelegt, durch welche Beiträge und Verhaltensweise (unbeteiligte) Dritte den Nutzen des Risikomanagements ermöglicht, erhöht, vermindert, verhindert oder gar boykottiert haben?
  11. Wer trägt die Verantwortung für den Nachweis des Nutzen des Risikomanagements?
  12. Wer entscheidet über das Ende der Auseinandersetzungen über den Nutzen des Risikomanagements und ordnet an: "Es ist und bleibt jetzt, wie es ist."

 

Was will ich jetzt tun? Was mache ich jetzt mit den Informationen in meinem Risikomanagement?
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